{"id":918,"date":"2026-07-15T15:21:20","date_gmt":"2026-07-15T13:21:20","guid":{"rendered":"http:\/\/ortoimplant.hr\/?p=918"},"modified":"2026-07-17T09:33:14","modified_gmt":"2026-07-17T07:33:14","slug":"wie-lange-dauert-die-heilung-nach-dem-einsetzen-eines-implantats","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ortoimplant.hr\/de\/wie-lange-dauert-die-heilung-nach-dem-einsetzen-eines-implantats\/","title":{"rendered":"Wie lange dauert die Heilung nach dem Einsetzen eines Implantats?"},"content":{"rendered":"<p>Eine Frage, die wir bei fast jeder Erstuntersuchung h\u00f6ren. Die Antwort ist keine einzelne Zahl, sondern ein Zeitraum, denn die Heilung l\u00e4uft auf zwei Ebenen ab, die sich nicht decken: die Heilung des Zahnfleisches beziehungsweise der Wunde, die Sie bereits nach wenigen Tagen sehen und sp\u00fcren, und die Osseointegration, also der Prozess, in dem sich das Implantat mit dem umliegenden Knochen verbindet beziehungsweise mit ihm \u201everw\u00e4chst&#8220;, der still und unter der Oberfl\u00e4che noch Wochen und Monate abl\u00e4uft, nachdem die Wunde bereits reizlos aussieht.<\/p>\n<p>Die Heilung des Zahnfleisches ist deshalb eine Frage von Tagen, w\u00e4hrend die Osseointegration mehrere Monate braucht, meist etwa drei Monate. Gerade deshalb bedeutet die Tatsache, dass die Wunde verheilt aussieht, nicht, dass auch der biologische Prozess der Verbindung des Implantats mit dem Knochen abgeschlossen ist.<\/p>\n<h2>Zwei Arten der Heilung: Weichgewebe und Knochen<\/h2>\n<p>Zahnfleisch und Schleimhaut rund um das Implantat heilen verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig schnell. Bei den meisten Patienten sieht die Wunde nach sieben bis vierzehn Tagen reizlos aus, Schwellung und Empfindlichkeit gehen in den ersten Tagen allm\u00e4hlich zur\u00fcck, und die Kontrolle sowie das Entfernen der N\u00e4hte folgen meist etwa zwei Wochen nach dem Eingriff. Das ist der sichtbare Teil der Heilung, und Patienten setzen ihn oft mit dem Abschluss des Erholungsprozesses gleich.<\/p>\n<p>Die eigentliche Geschichte spielt sich jedoch im Knochen ab. Nach dem Einsetzen verbindet sich das Titanimplantat allm\u00e4hlich mit dem umliegenden Kieferknochen und verw\u00e4chst mit ihm. Es beginnt der Prozess der Heilung und der Bildung von neuem Knochen an der Implantatoberfl\u00e4che, danach baut sich der Knochen in den folgenden Wochen und Monaten um und reift heran, wodurch eine stabile biologische Verbindung zum Implantat entsteht. Diesen Prozess nennen wir Osseointegration.<\/p>\n<p>Die Osseointegration l\u00e4sst sich nicht einfach beschleunigen. Die Biologie hat ihren eigenen Rhythmus, und unser Organismus braucht Zeit, um das Implantat anzunehmen und stabil in den Knochen zu integrieren.<\/p>\n<h2>Der realistische Zeitraum: meist drei bis sechs Monate<\/h2>\n<p>Die Osseointegration nach dem Einsetzen eines Zahnimplantats dauert meist zwischen drei und sechs Monaten, die tats\u00e4chliche Heilungszeit h\u00e4ngt jedoch von der Art der implantologischen Behandlung und von der individuellen klinischen Situation ab. Wie lange die Osseointegration dauert, bestimmen wir nicht allein danach, ob sich das Implantat im Ober- oder im Unterkiefer befindet. Die Heilungszeit h\u00e4ngt von der Art der implantologischen Behandlung, von der Anatomie und den Eigenschaften des Knochens, von der Prim\u00e4rstabilit\u00e4t des Implantats, vom Ort seiner Verankerung sowie von m\u00f6glichen zus\u00e4tzlichen chirurgischen Ma\u00dfnahmen ab.<\/p>\n<p>Bei All-on-4 und weiteren All-on-X Behandlungen dauert die Osseointegrationsphase meist etwa drei Monate. In dieser Zeit tr\u00e4gt der Patient, sofern die Voraussetzungen f\u00fcr eine Sofortbelastung erf\u00fcllt sind, einen provisorischen festsitzenden Zahnersatz, und nach Abschluss der vorgesehenen Osseointegrationsphase und der Kontrolle folgt die Anfertigung des endg\u00fcltigen Zahnersatzes.<\/p>\n<p>Bei einzelnen Zahnimplantaten schwankt die Heilungszeit h\u00e4ufiger und betr\u00e4gt meist zwischen drei und sechs Monaten. In seltenen und besonders anspruchsvollen klinischen Situationen, in denen Anatomie, Knochenzustand oder der Umfang zus\u00e4tzlicher chirurgischer Ma\u00dfnahmen eine l\u00e4ngere Heilung erfordern, kann die Osseointegrationsphase auch bis zu neun Monate dauern.<\/p>\n<p>Deshalb sprechen wir in der Implantologie von einem Zeitraum und nicht von einem festen Datum. Der Kalender gibt uns einen zeitlichen Rahmen, er bestimmt jedoch nicht die Biologie. Wann das Implantat f\u00fcr die n\u00e4chste Behandlungsphase bereit ist, beurteilen wir individuell, auf Grundlage des klinischen Heilungsverlaufs und der Kontrolle der Implantatstabilit\u00e4t.<\/p>\n<h2>Muss man wirklich so lange warten?<\/h2>\n<p>Es ist nicht immer n\u00f6tig, den Abschluss der Osseointegration abzuwarten, bevor die Implantate mit Zahnersatz versorgt werden. Moderne Protokolle erm\u00f6glichen in richtig ausgew\u00e4hlten F\u00e4llen eine fr\u00fche oder sogar sofortige Belastung der Implantate. Systematische \u00dcbersichtsarbeiten randomisierter Studien zeigen, dass ein solcher Ansatz, wenn die entsprechenden klinischen und biomechanischen Voraussetzungen erf\u00fcllt sind, Ergebnisse liefern kann, die mit konventionellen Einheilprotokollen vergleichbar sind. Die Cochrane-\u00dcbersichtsarbeit von Esposito und Mitarbeitern, die 26 Studien mit mehr als zweitausend Implantaten zusammengefasst hat, fand im ersten Jahr der Nachbeobachtung keinen \u00fcberzeugenden Unterschied beim Implantatverlust, beim Misserfolg des Zahnersatzes und beim Knochenverlust zwischen Sofortbelastung, Fr\u00fchbelastung und konventioneller Belastung. Die durchschnittliche Misserfolgsrate lag bei etwa 2,5 Prozent.[1]<\/p>\n<p>Mit anderen Worten: Die Osseointegration kann mehrere Monate dauern, und der Patient hat in dieser Zeit bereits Z\u00e4hne. Eine der wesentlichen Voraussetzungen f\u00fcr die Sofortbelastung ist eine gute Prim\u00e4rstabilit\u00e4t, also wie stabil das Implantat unmittelbar nach dem Einsetzen im Knochen verankert ist. Die Entscheidung h\u00e4ngt jedoch nicht nur von einem einzelnen Implantat oder von einem einzelnen gemessenen Parameter ab. Wichtig sind auch die Anatomie und die Eigenschaften des Knochens, die Anzahl und die Verteilung der Implantate, ihre Verbindung untereinander sowie die Biomechanik des gesamten Zahnersatzes.<\/p>\n<p>Das ist bei All-on-4 und weiteren All-on-X Behandlungen besonders wichtig. Wenn die notwendigen Voraussetzungen erf\u00fcllt sind, werden die Implantate mit einem provisorischen festsitzenden Zahnersatz verbunden, und der Patient kann noch am selben Tag oder innerhalb von 24 Stunden feste Z\u00e4hne erhalten, obwohl die Osseointegration der Implantate unter diesem Zahnersatz weiterhin abl\u00e4uft.<\/p>\n<p>Bei einem Einzelimplantat kann die Situation anders sein. In bestimmten F\u00e4llen ist es m\u00f6glich, sofort einen provisorischen \u00e4sthetischen Zahn einzusetzen, der h\u00e4ufig so gestaltet wird, dass seine Belastung im Biss w\u00e4hrend der Heilung kontrolliert wird, w\u00e4hrend mit der Anfertigung der endg\u00fcltigen Krone bis zum Abschluss der vorgesehenen Osseointegrationsphase gewartet wird.<\/p>\n<p>Sofortbelastung bedeutet deshalb nicht sofort abgeschlossene Heilung. Sie bedeutet, dass Implantate und Zahnersatz so geplant sind, dass sie bei entsprechender Prim\u00e4rstabilit\u00e4t und entsprechenden biomechanischen Bedingungen sicher funktionieren k\u00f6nnen, w\u00e4hrend der Prozess der Osseointegration weiterl\u00e4uft. Wenn diese Voraussetzungen nicht erf\u00fcllt sind, ist Warten keine Vorsicht um der Vorsicht willen, sondern Teil eines richtig gew\u00e4hlten Einheilprotokolls.<\/p>\n<h2>Wie die Ergebnisse aussehen, wenn das Protokoll gut gew\u00e4hlt ist<\/h2>\n<p>Die Sofortbelastung kann ein sehr erfolgreicher Behandlungsansatz sein, wenn die entsprechenden klinischen und biomechanischen Voraussetzungen daf\u00fcr erf\u00fcllt sind. Die systematische \u00dcbersichtsarbeit von Del Fabbro und Mitarbeitern, die 34 prospektive Studien, insgesamt 5.349 sofortbelastete Implantate und eine Nachbeobachtung von mindestens f\u00fcnf Jahren umfasste, zeigte eine mittlere \u00dcberlebensrate der Implantate von 97,4 Prozent. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die Sofortbelastung unter klar definierten klinischen Umst\u00e4nden und bei richtig ausgew\u00e4hlten F\u00e4llen ein langfristig vorhersagbarer Behandlungsansatz sein kann.[2]<\/p>\n<p>In derselben \u00dcbersichtsarbeit war das \u00dcberleben sofortbelasteter Implantate im Unterkiefer statistisch signifikant h\u00f6her als im Oberkiefer. Dieser Befund bedeutet jedoch nicht, dass der Ort des Implantats f\u00fcr sich genommen den Erfolg der Behandlung bestimmt.<\/p>\n<p>Bei Ortoimplant DENTAL SPA ist die Sofortbelastung ein Standardbestandteil von All-on-4 und weiteren All-on-X Behandlungen. Patienten erhalten in der Regel noch am selben Tag oder innerhalb von 24 Stunden nach dem Einsetzen der Implantate provisorische feste Z\u00e4hne, w\u00e4hrend die Osseointegration unter dem Zahnersatz in den folgenden Monaten weiterl\u00e4uft. In ausgesprochen seltenen und anspruchsvollen klinischen Situationen, in denen die individuellen anatomischen und biologischen Bedingungen ein anderes Vorgehen erfordern, passen wir den Zeitpunkt der Eingliederung des provisorischen festsitzenden Zahnersatzes an den Patienten an, um eine sichere Heilung und den langfristigen Erfolg der Behandlung zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<h2>Was die Heilung verl\u00e4ngert oder verk\u00fcrzt<\/h2>\n<p>Auf den zeitlichen Rahmen wirken mehrere Faktoren ein. Einen Teil davon k\u00f6nnen wir bereits vor dem Eingriff einsch\u00e4tzen, im Rahmen der klinischen Untersuchung, der ausf\u00fchrlichen Anamnese und der Analyse der 3D-CBCT-Aufnahme:<\/p>\n<ul>\n<li><b>Dichte und Menge des Knochens.<\/b> Menge und Eigenschaften des Knochens beeinflussen die Stabilit\u00e4t des Implantats und die geplante Heilungszeit. Dichterer und hochwertigerer Knochen erm\u00f6glicht in der Regel eine bessere Anfangsstabilit\u00e4t, w\u00e4hrend weicherer oder sp\u00e4rlicher Knochen eine l\u00e4ngere Heilungsphase erfordern kann.<\/li>\n<li><b>Knochenaufbau oder Sinuslift.<\/b> Wenn zus\u00e4tzlich zur Implantation ein Knochenaufbau (Augmentation) oder ein Sinuslift erforderlich ist, kann die Heilung l\u00e4nger dauern, weil dem augmentierten Bereich Zeit zum Heilen und Ausreifen gegeben werden muss.<\/li>\n<li><b>Rauchen.<\/b> Tabakrauch wirkt sich negativ auf die Durchblutung und die Heilung des Gewebes aus und stellt einen wichtigen Risikofaktor f\u00fcr Komplikationen und f\u00fcr den Verlust des Implantats dar.<\/li>\n<li><b>Allgemeine Gesundheit.<\/b> Ein unzureichend eingestellter Diabetes, einzelne systemische Erkrankungen und bestimmte Medikamente k\u00f6nnen die Heilung und den Knochenumbau beeinflussen. Bei ausgew\u00e4hlten Patienten k\u00f6nnen wir zus\u00e4tzliche Informationen \u00fcber biologische Faktoren, die f\u00fcr die Heilung wichtig sind, auch mit einer Labordiagnostik des Knochenstoffwechsels gewinnen.<\/li>\n<li><b>Mundhygiene und Mitarbeit.<\/b> Eine sorgf\u00e4ltige Mundhygiene und das Befolgen der postoperativen Anweisungen sind in den ersten Wochen f\u00fcr eine ordnungsgem\u00e4\u00dfe Heilung des Gewebes rund um das Implantat wichtig.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei Patienten mit ausgepr\u00e4gtem Knochenmangel, bei denen fortgeschrittene implantologische Techniken wie zygomatische, pterygoidale, transnasale oder transsinusale Implantate erforderlich sind, legen wir den Heilungsplan individuell fest, denn diese Implantate werden in unterschiedlichen anatomischen Bereichen verankert. Die Einzelheiten und die zu erwartende Heilungszeit erkl\u00e4ren wir jedem Patienten individuell bei der Untersuchung.<\/p>\n<p>Bei Ortoimplant DENTAL SPA besteht bei ausgew\u00e4hlten Patienten au\u00dferdem die M\u00f6glichkeit einer Diagnostik des Knochenstoffwechsels mit dem LINKOR Signature System, das Dr. Joseph Choukroun und Dr. Elisa Choukroun entwickelt haben. Durch die Analyse von mehr als 50 Parametern aus dem Blut erhalten wir zus\u00e4tzliche Einblicke in biologische Faktoren, die mit dem Knochenstoffwechsel, dem Entz\u00fcndungs- und Immunstatus sowie weiteren Prozessen zusammenh\u00e4ngen, die f\u00fcr die Heilung und die Osseointegration, also das Verwachsen des Implantats mit dem umliegenden Knochen, wichtig sind. Zusammen mit der klinischen Untersuchung, der ausf\u00fchrlichen Anamnese und dem 3D-CBCT erm\u00f6glicht uns eine solche Diagnostik eine noch individuellere Behandlungsplanung sowie eine zus\u00e4tzliche Beurteilung der biologischen Faktoren, die f\u00fcr die Heilung und f\u00fcr die Erfolgsprognose der implantologischen Behandlung wichtig sind. <\/p>\n<h2>Wie wir die Erholung unterst\u00fctzen<\/h2>\n<p>Die Biologie k\u00f6nnen wir nicht dr\u00e4ngen, wir k\u00f6nnen aber g\u00fcnstigere Bedingungen f\u00fcr sie schaffen. Bei Ortoimplant DENTAL SPA sind die DENTAL SPA Behandlungen Teil eines ganzheitlichen Ansatzes in der implantologischen Behandlung. Ihre Aufgabe ist es, den Organismus vor dem operativen Eingriff vorzubereiten, ihm w\u00e4hrend des Eingriffs selbst zus\u00e4tzliche Unterst\u00fctzung zu geben und die Heilung sowie die postoperative Erholung zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Je nach Patient sowie nach Art und Umfang der implantologischen Behandlung wenden wir Lymphdrainage, Ozontherapie, intraven\u00f6se Zufuhr von Vitaminen, Mineralstoffen und weiteren N\u00e4hrstoffen, Hilotherapie, Magnetfeldtherapie mit Torsionsfeldern sowie hyperbare Sauerstofftherapie an. Mit den DENTAL SPA Behandlungen m\u00f6chten wir m\u00f6glichst g\u00fcnstige Bedingungen f\u00fcr Heilung, Regeneration und f\u00fcr die Prozesse schaffen, die f\u00fcr die Osseointegration wichtig sind, bei der Kontrolle von postoperativer Schwellung und Unwohlsein helfen und die Erholung des Patienten erleichtern.<\/p>\n<p>Bei anspruchsvolleren implantologischen Eingriffen sowie bei Patienten mit ausgepr\u00e4gter Angst oder \u00c4ngstlichkeit wenden wir zus\u00e4tzlich zur \u00f6rtlichen Bet\u00e4ubung auch eine Analgosedierung unter Aufsicht eines An\u00e4sthesisten an. So achten wir nicht nur auf den Eingriff selbst und auf die Heilung, sondern auch darauf, wie der Patient die gesamte Behandlung erlebt. Ziel des DENTAL SPA Ansatzes ist es, die implantologische Behandlung m\u00f6glichst ruhig, angenehm und sicher zu gestalten und zugleich auf das allgemeine Wohlbefinden des Patienten zu achten.<\/p>\n<h2>Was Sie sich merken sollten<\/h2>\n<p>Die Heilung von Zahnfleisch und Weichgewebe ist eine Frage von Tagen bis zu zwei Wochen. Die Osseointegration, also das Verwachsen des Implantats mit dem umliegenden Knochen, ist eine Frage von Monaten, meist von drei bis sechs, abh\u00e4ngig von der Art der implantologischen Behandlung, von den Eigenschaften des Knochens, von der Stabilit\u00e4t des Implantats und von den individuellen Faktoren des Patienten. Bei All-on-4 und weiteren All-on-X Behandlungen dauert die Osseointegration meist etwa drei Monate, w\u00e4hrend die Patienten in der Regel noch am selben Tag oder innerhalb von 24 Stunden provisorische feste Z\u00e4hne erhalten.<\/p>\n<p>Bei der kostenlosen Erstuntersuchung, die eine klinische Untersuchung und die vollst\u00e4ndige digitale R\u00f6ntgendiagnostik umfasst, also ein 2D-Orthopantomogramm und ein 3D-CBCT, beurteilen wir Ihren konkreten Fall und erkl\u00e4ren Ihnen den realistischen zeitlichen Rahmen der Behandlung.<\/p>\n<h2>H\u00e4ufig gestellte Fragen<\/h2>\n<div class=\"faq\">\n<div class=\"qa\" data-nacrt=\"1\">\n<h3>Wie lange dauert die Heilung nach dem Einsetzen eines Implantats?<\/h3>\n<p>Die klassische Leitlinie geht davon aus, dass die Osseointegration im Unterkiefer etwa drei bis vier Monate und im Oberkiefer sechs bis acht Monate ben\u00f6tigt. Der Unterkiefer hat dichteren Knochen, deshalb w\u00e4chst das Implantat dort schneller ein, w\u00e4hrend der Oberkiefer weicher ist und mehr Geduld verlangt. Den Plan best\u00e4tigen wir erst, nachdem wir die Stabilit\u00e4t des Implantats \u00fcberpr\u00fcft haben, und nicht nach dem Kalender.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"qa\" data-nacrt=\"1\">\n<h3>Wie lange dauert es, bis das Zahnfleisch nach dem Implantat verheilt ist?<\/h3>\n<p>Bei den meisten Patienten sieht die Wunde innerhalb von sieben bis vierzehn Tagen beruhigt aus, Schwellung und Empfindlichkeit lassen in den ersten Tagen nach, und die F\u00e4den werden etwa in diesem Zeitfenster entfernt. Das ist der sichtbare Teil, den Patienten oft mit dem Ende der Erholung verwechseln, denn das Einwachsen des Implantats in den Knochen dauert Monate.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"qa\" data-nacrt=\"1\">\n<h3>Verlangsamt Rauchen die Einheilung des Implantats?<\/h3>\n<p>Ja. Tabakrauch verringert die Durchblutung des Gewebes und verlangsamt die Wundheilung, und er ist ein ernsthafter Risikofaktor f\u00fcr den fr\u00fchen Implantatverlust. Neben dem Rauchen beeinflussen auch die Knochendichte, eine eventuelle Augmentation, die allgemeine Gesundheit sowie die Mundhygiene und das Befolgen der Anweisungen in den ersten Wochen den Zeitrahmen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"qa\" data-nacrt=\"1\">\n<h3>Wie lange dauert die Heilung, wenn ein Sinuslift oder ein Knochenaufbau durchgef\u00fchrt wurde?<\/h3>\n<p>L\u00e4nger als beim reinen Einsetzen eines Implantats. Wurde zus\u00e4tzlich augmentiert, verl\u00e4ngert sich die Heilung, weil auch der transplantierte Knochen ausreifen muss. Den konkreten Zeitraum f\u00fcr Ihren Fall sch\u00e4tzen wir anhand der CBCT Aufnahme und des Knochenzustands ab.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"qa\" data-nacrt=\"1\">\n<h3>Wann kann ich nach dem Einsetzen eines Implantats wieder arbeiten?<\/h3>\n<p>Die meisten Patienten kehren rasch zu ihren gewohnten Aktivit\u00e4ten zur\u00fcck, weil Schwellung und Empfindlichkeit in den ersten Tagen nachlassen, doch das h\u00e4ngt vom Umfang des Eingriffs ab und davon, wie k\u00f6rperlich anspruchsvoll Ihre Arbeit ist. Den konkreten Rat erhalten Sie zusammen mit den Anweisungen nach dem Eingriff.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"sources\">\n<h2>Quellen und Literatur<\/h2>\n<ol>\n<li>Esposito M, Grusovin MG, Maghaireh H, Worthington HV. Interventions for replacing missing teeth: different times for loading dental implants. Cochrane Database of Systematic Reviews. 2013;(3):CD003878. <a href=\"https:\/\/pmc.ncbi.nlm.nih.gov\/articles\/PMC7156879\/\">https:\/\/pmc.ncbi.nlm.nih.gov\/articles\/PMC7156879\/<\/a><\/li>\n<li>Del Fabbro M, Testori T, Kekovic V, et al. A Systematic Review of Survival Rates of Osseointegrated Implants in Fully and Partially Edentulous Patients Following Immediate Loading. Journal of Clinical Medicine. 2019;8(12):2142. <a href=\"https:\/\/pmc.ncbi.nlm.nih.gov\/articles\/PMC6947536\/\">https:\/\/pmc.ncbi.nlm.nih.gov\/articles\/PMC6947536\/<\/a><\/li>\n<li>Peitsinis PR, Blouchou A, Chatzopoulos GS, Vouros ID. Optimizing Implant Placement Timing and Loading Protocols for Successful Functional and Esthetic Outcomes: A Narrative Literature Review. Journal of Clinical Medicine. 2025;14(5):1442. <a href=\"https:\/\/pmc.ncbi.nlm.nih.gov\/articles\/PMC11900159\/\">https:\/\/pmc.ncbi.nlm.nih.gov\/articles\/PMC11900159\/<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"disc\">Die genannten Werte sind Durchschnittswerte aus der Fachliteratur und keine Garantie f\u00fcr das Ergebnis im Einzelfall. Dieser Text ist eine allgemeine Information und ersetzt keine klinische Untersuchung.<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die h\u00e4ufigste Frage nach einer Implantation lautet nicht, ob der Eingriff wehtut, sondern wie lange es dauert, bis alles verheilt ist. Eine einzige Zahl w\u00e4re bequem, trifft aber selten zu. Die Weichgewebe schlie\u00dfen sich innerhalb von ein bis zwei Wochen, w\u00e4hrend die eigentliche Verankerung im Knochen deutlich l\u00e4nger braucht. In diesem Beitrag trennen wir beide Vorg\u00e4nge und erkl\u00e4ren, welche Zeitr\u00e4ume realistisch sind und wovon sie abh\u00e4ngen.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1211,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[42],"tags":[],"class_list":["post-918","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ablauf-der-implantation-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ortoimplant.hr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/918","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ortoimplant.hr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ortoimplant.hr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ortoimplant.hr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ortoimplant.hr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=918"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/ortoimplant.hr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/918\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1438,"href":"https:\/\/ortoimplant.hr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/918\/revisions\/1438"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ortoimplant.hr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1211"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ortoimplant.hr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=918"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ortoimplant.hr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=918"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ortoimplant.hr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=918"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}